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Unser Bild vom Kind

Wir sehen Kinder als Akteure ihrer Entwicklung mit hohem eigenem Interesse am Lernen, die ihre Umwelt selbst konstruieren. Wichtig ist uns die Anerkennung der Einzigartigkeit eines jeden Menschen.

 

Schon Säuglinge sind kompetente Menschen, die selbsttätig lernen und sich forschend die Welt aneignen (Laufen und Sprechen lernen). Wir gehen von einer Gleichwertigkeit zwischen uns und den Kindern aus. Diese Gleichheit (= Menschsein) bildet die Basis für unsere Beziehung zum Kind und wird von Achtung, Wertschätzung und unbedingtem Vertrauen in die Entwicklungskräfte des Kindes geprägt. Die Kinder werden an Entscheidungen, die ihr Leben in der Einrichtung betreffen, beteiligt. Sie erleben eine demokratische Streitkultur in der Kindergruppe, sowie der gesamten Kindereinrichtung.

 

Das heißt für unsere Arbeit:

  • Kinder lernen im TUN

  • Kinder lernen immer, überall und mit allen Sinnen (= grundlegende Erfahrungen)

  • Freiheit für Spiel und Bewegung als wichtigstes Lebens- und Erfahrungselement

  • sie entscheiden selbst, was und wie viel sie lernen

  • Kinder werden altersgerecht an Entscheidungen beteiligen

  • Stärkung individueller Kompetenzen der Kinder, um sich beteiligen zu können

  • Umsetzen einer lösungsorientierten Konfliktbegleitung (nicht immer sofort eingreifen)

  • Bereitstellung von Raum, Zeit und Material ermöglicht ihnen Selbst-Bildung

  • Kinder brauchen für ihre gesunde körperliche, geistige und soziale Entwicklung andere Menschen
    (Erwachsene und Kinder)

  • Themen der Kinder müssen aufgegriffen werden, neue Themen können ihnen auch zugemutet werden

  • Kinder brauchen Beispiele, sehr viele Beispiele  auf Regeln kommen sie dann von selbst (Zitat Spitzer)